SNOOPPRO ORTS-CHECK · PLACE INTELLIGENCE DEUTSCHLAND
Was ist rund um eine Adresse geplant, neu oder verändert?
Der Orts-Check soll öffentliche Planungen, Projekte, Vergaben und weitere Ortsinformationen aus Deutschland in einem nachvollziehbaren Standortbild zusammenführen. Entscheidend ist nicht nur, was gefunden wurde, sondern auch welche Datenarten für den Ort überhaupt abgedeckt sind, wie aktuell die Quelle ist und was ausdrücklich nicht öffentlich gefunden wurde.
SO SOLL DER DEUTSCHLAND-ORTS-CHECK ARBEITEN
Erst Coverage prüfen. Dann Daten abfragen.
Adresse, Koordinate oder Gebiet wird räumlich aufgelöst. Die Geokodierung bleibt als eigene technische Komponente austauschbar.
Für Planung, Vergabe, Ratsvorgänge, Geo- und weitere Datenarten wird geprüft, welche freigegebenen Quellen das Gebiet tatsächlich abdecken.
Punkte, Linien und Flächen werden über BBOX bzw. später PostGIS auf den Suchbereich bezogen. Textliche Ortsangaben bleiben separat nachvollziehbar.
Quelle, Status, Publikations-/Abrufzeit, Entfernung und Datenklasse werden angezeigt. Nicht verfügbare Werte bleiben UNKNOWN.
Deutschlandweit heißt nicht: jede Datenart ist überall vollständig.
Für öffentliche Vergabebekanntmachungen gibt es mit dem Datenservice Öffentlicher Einkauf einen bundesweiten strukturierten Einstieg. Bei Bauleitplanung, kommunalen Vorgängen und vielen Geodaten ist Deutschland dagegen föderiert organisiert. SnoopPro verbindet deshalb bundesweite Feeds mit Länder- und Kommunalprovidern. Ein Orts-Check kann beispielsweise Vergabesignale für eine Region finden, während für Bauleitplanung dort noch kein freigegebener Provider vorhanden ist.
Vergabe- & Opportunity-Signale
DÖE/OCDS-Adapter, Historisierung und 30-Tage-Backfill sind im Runtimekern vorbereitet. Ein Website-Ergebnis wird erst nach produktivem Sync als LIVE markiert.
Bebauungspläne & Planung
München ist technisch angebunden; Hamburg und Berlin sind als offizielle WFS-Provider vorbereitet bzw. zur Runtime-Prüfung vorgemerkt. Weitere Länder folgen providerweise.
Ratsvorgänge / OParl
Der generische OParl-Adapter ist vorbereitet. Jeder kommunale Server wird trotzdem separat auf Lizenz, Objektqualität und produktive Nutzbarkeit geprüft.
Abdeckung aller 16 Bundesländer ansehen →
Welche Fragen beantwortet ein Orts-Check?
Bebauungspläne, Verfahren, Satzungen und weitere öffentlich zugängliche räumliche Planungsinformationen – soweit für die Region eine belastbare Quelle vorhanden ist.
Öffentliche Bau-, Infrastruktur- und Beschaffungssignale können einen lokalen oder regionalen Entwicklungskontext liefern.
Bekannte Event-IDs werden versioniert. Änderungen an Status, Geometrie oder Quelleneigenschaften sollen als CHANGED statt als künstlich neues Ereignis erscheinen.
Fehlt eine Quelle, ein Status, eine Geometrie oder ein belastbarer Wert, wird dies sichtbar gemacht – statt eine plausible Antwort zu erfinden.
Vom Suchort zum relevanten Umfeld
Eine Adresse ist zunächst ein Punkt. Für den Orts-Check wird daraus ein Suchbereich. Der aktuelle Runtimekern kann räumliche Feature-Bounds speichern, per Bounding Box filtern und Kandidaten im Umkreis liefern. Eine daraus berechnete Distanz zur Bounding Box ist ausdrücklich eine CALCULATED-Information und noch keine exakte Polygonkantendistanz.
Berechnung aus Suchpunkt und Geometrie/BBox. Datenklasse: CALCULATED.
Direkt aus der Quelle, wenn vorhanden. Datenklasse: SOURCE_FACT.
Regelbasierte fachliche Zuordnung. Datenklasse: CLASSIFIED.
Welche Datenarten sind für einen Ort relevant?
Bebauungspläne, Aufstellungsverfahren, Beteiligung, Satzungen und weitere räumliche Planwerke.
Öffentliche Bau- und Entwicklungsprojekte sowie belegte Infrastrukturmaßnahmen.
Beschlüsse, Vorlagen und Sitzungsinformationen aus geeigneten OParl-/RIS-Quellen.
Öffentliche Bekanntmachungen mit Auftraggeber, Kategorie, Ort und weiteren belastbaren Quelleneigenschaften.
Öffentliche Verkaufs- oder Zwangsversteigerungssignale – ohne private Personenprofile.
Öffentliche Geodaten, soweit Lizenz, Freshness und Aussagegrenze nachvollziehbar sind.
ECHTES BEISPIEL FÜR SOURCE-ONBOARDING
München ist der erste GREEN-Planungsprovider – nicht die Grenze des Produkts.
Der offizielle Münchner Bauleitplanungs-WFS war der erste vollständig dokumentierte Planungspfad. Die daraus entwickelte Architektur wurde inzwischen verallgemeinert: Länder-WFS können konfiguriert, geprüft, synchronisiert und über dieselbe Event-/Coverage-API bereitgestellt werden. Hamburg und Berlin sind bereits im Providerkatalog; alle 16 Länder sind im Coverage-Modell geführt.
Wann steht bei einem Ergebnis „LIVE“?
Erst wenn die freigegebene Quelle in der produktiven Runtime erfolgreich synchronisiert wurde und die Website genau diesen Datenstand verwendet. Ein implementierter Adapter, eine verfügbare API oder ein Quellenkandidat allein reicht nicht. Bis dahin unterscheiden wir klar zwischen Engineering-Status, Coverage-Status und tatsächlichem Website-LIVE-Status.
Typische Suchfragen
„Welche Bauprojekte sind rund um diese Adresse geplant?“
„Welche öffentlichen Ausschreibungen gibt es in meiner Region?“
„Hat sich bei einem Projekt seit meinem letzten Check etwas geändert?“
„Welche Datenquellen decken meine Gemeinde oder mein Bundesland ab?“
Weiterführende Informationen
Die aktuelle Provider- und Länderübersicht findest du unter Datenabdeckung Deutschland. Details zu Provenienz, Datenklassen und Legal-by-Design stehen unter Quellen & Methodik. Erklärartikel bündelt der Ratgeber. Für Änderungen über die Zeit gibt es Updates und Pro History.
Deutschland wird Quelle für Quelle messbar erschlossen.
SnoopPro veröffentlicht keine erfundene Flächendeckung. Du kannst jederzeit sehen, welche Datenarten bereits technisch angebunden, für die Runtime vorbereitet oder noch in Discovery sind.
